Literatur finden
Zeitschriften & Fachdatenbanken
Das Datenbank-Infosystem (DBIS) ist ein kooperativer Service zur Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken. Verzeichnet sind weit über 14.000 Fachdatenbanken, in denen fachbezogene Recherchen nach Referenzen und elektronischen Volltexten (E-Books, E-Journals, Berichte etc.) durchgeführt werden können. Sollte der Zugriff auf eine Datenbank nicht funktionieren, nutzen Sie bitte einen anderen Browser. Hinweise zum Zugriff finden Sie bei der jeweiligen Datenbank. DBIS
Zum Kennenlernen des Datenbank-Infosystems (DBIS) steht ein Online-Tutorial zur Verfügung.
Auf viele Fachdatenbanken kann auch außerhalb der Hochschule zugegriffen werden. Nutzen Sie hierfür unseren VPN-Service bzw. Shibboleth (bei einzelnen Fachdatenbanken).
Die EZB ist die umfangreichste Sammlung elektronischer Volltextzeitschriften aus allen Fachgebieten. Die Bibliothek hat über 23.000 Zeitschriften unter Lizenz. Sie können in der EZB gezielt nach einzelnen Zeitschriftentiteln recherchieren; eine Suche nach konkreten Aufsätzen ist nicht möglich. EZB
Auf viele Zeitschriften kann auch außerhalb der Hochschule zugegriffen werden. Nutzen Sie hierfür unseren VPN-Service bzw. Shibboleth (bei einzelnen Zeitschriften).
In der ZDB sind die gedruckten sowie elektronischen Zeitschriftenbestände deutscher Bibliotheken erfasst. Einzelne Aufsätze sind nicht nachgewiesen. ZDB
Literaturrecherche mit KI
KI-gestützte Tools zur Literaturrecherche ermöglichen es, Literatur schnell und effizient zu identifizieren. Sie helfen, große Datenmengen besser zu überblicken und gezielt nach passenden Informationen zu suchen. Dennoch ersetzen solche Tools die traditionelle Literaturrecherche nicht, sondern stellen eine sinnvolle Ergänzung dar.
Der Fokus dieser Tools liegt vor allem auf englischsprachigen Quellen. Das führt dazu, dass der Forschungsstand im deutschsprachigen Raum nicht ausreichend berücksichtigt wird. Gefunden werden vor allem frei verfügbare Open Access-Veröffentlichungen (auch Volltexte) oder Artikel aus Zeitschriften. Meist fehlen Bücher, Grundlagenliteratur oder Literatur, die sich hinter einer Paywall befindet.
KI-Chatbots wie ChatGPT können dabei unterstützen, passende Suchbegriffe, Synonyme oder Übersetzungen zu finden. Außerdem lassen sich mit ihrer Hilfe Suchstrings für Recherchen im Bibliothekskatalog formulieren.
In HAWKI und ChatAI werden die übermittelten Informationen datenschutzkonform verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl verschiedener Tools zur Literaturrecherche vor, die in die Kategorien Finders und Connectors unterteilt werden können. Je nach Einstieg in die Recherche, eignet sich der eine oder andere Zugang.
Zum Einstieg in die thematische Suche eignen sich Tools aus der Kategorie der Finders.
- Eingabe einer Forschungsfrage in natürlicher Sprache
- Zusammenfassungen der Suchergebnisse: Erstellung eines Überblicks über die Inhalte der gefundenen Paper
- Relevanzfilter: Die Tools heben wichtige Aspekte der Texte hervor
- Direkte Links zu Volltexten: Wenn verfügbar, wird der Volltext direkt verlinkt
- Einige Tools können PDF-Dateien analysieren, etwa um automatisch Zusammenfassungen oder Ergebnisübersichten zu erstellen.
Zugang: Es gibt kostenfreie Tools, verbreitet ist aber eine eingeschränkte kostenfreie Nutzung mit der Möglichkeit zu einem kostenpflichtigen Upgrade für die uneingeschränkte Nutzung. Vielfach muss ein Account angelegt werden.
Beispiele für Finder-Tools:
Elicit: Ausgehend von einer Forschungsfrage wird ein Research Report erstellt. Die Treffer werden in Tabellenform dargestellt, Inhalte zusammengefasst und Schlüsselinformationen extrahiert.
Consensus: Ausgehend von einer Forschungsfrage werden Titel recherchiert und analysiert. Consensus-Meter zeigt den wissenschaftlichen Konsens (Ja/Nein/Vielleicht) an.
ORGKask: Das Tool wird von der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften – bereitgestellt, ist kostenfrei und ohne Anmeldung verfügbar. Der Datenschutz findet besondere Berücksichtigung.
Zur Recherche nach dem “Schneeballprinzip” eignen sich Tools aus der Gruppe der Connectors.
- Ausgangspunkt: bereits vorhandenes oder bekanntes Paper bzw. DOI oder Pubmed-Identifier
- Ausgehend von einem Text werden thematisch ähnliche oder zitierte Arbeiten vorgeschlagen (Schneeballprinzip)
- Visualisierung der Ergebnisse
- Schwerpunkt: lebens- und naturwissenschaftlichen Themen, besonders in englischer Sprache
Zugang: Es gibt kostenfreie Tools, verbreitet ist aber eine eingeschränkte kostenfreie Nutzung mit der Möglichkeit zu einem kostenpflichtigen Upgrade. Für die uneingeschränkte Recherche muss ein Account angelegt werden.
Beispiele für Connector-Tools:
ResearchRabbit: Ausgehend von einem “Seed-Paper” werden Zitationsnetzwerke visualisiert und thematisch ähnliche Veröffentlichungen aufgezeigt.
Connected Papers: Literatur-Mapping Tool: Findet wissenschaftliche Texte und visualisiert ihre Verbindungen zu thematisch ähnlichen Veröffentlichungen.
Open Knowledge Maps: Entwickelt vom Verein zur Förderung der Sichtbarkeit wissenschaftlichen Wissens, Wien. Ohne Einschränkungen frei zugänglich. Fokus liegt auf Einhaltung des Datenschutzes.
Was sollte bei der Verwendung von KI-Tools beachtet werden?
- Lesen Sie die Datenschutzhinweise des jeweiligen Anbieters sorgfältig durch; insbesondere in Bezug auf die Speicherung, Weitergabe und Löschung personenbezogener Daten.
- Klären Sie im Vorfeld, ob die Nutzung der Tools gemäß der Prüfungsregularien Ihres Fachs zulässig ist.
- Erkundigen Sie sich vorab, wie mit hochgeladenen Dateien und Suchanfragen umgegangen wird. Stellen Sie sicher, dass Sie ausschließlich Dokumente hochladen, die entweder gemeinfrei sind oder unter einer CC0-Lizenz veröffentlicht wurden.
- Beachten Sie die hochschuleigene Richtlinie zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Kataloge anderer Bibliotheken
Hier finden Sie den Medienbestand der Universität Osnabrück. Auf Volltexte kann aus lizenzrechtlichen Gründen nicht zugegriffen werden. Katalog der Universitätsbibliothek
Im gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) finden Sie Materialien aus über 1.100 Bibliotheken. Die nachgewiesenen Bestände sind weitgehend über die Fernleihe oder über den Dokumentlieferdienst „subito" bestellbar. GVK
Der WorldCat ist weltweit die größte bibliographische Datenbank. Erschlossen sind die Bestände von über 10.000 Bibliotheken, darunter vieler US-amerikanischer Einrichtungen. WorldCat
Der KVK ist eine Meta-Suchmaschine für Bibliotheks- und Buchhandelskataloge und ermöglicht die gleichzeitige Recherche in mehreren Verbundkatalogen sowie in internationalen Quellen. KVK
Abschlussarbeiten & Testothek
Ausgewählte Abschlussarbeiten können über unseren Online-Publikationsserver OPUS eingesehen werden.
Eine Auswahl der in den letzten 10 Jahren in den Studiengängen der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur geschriebenen Abschlussarbeiten steht in der Campusbibliothek Haste zur Verfügung. Abschlussarbeiten recherchieren
Die Testothek verfügt über psychologische Testverfahren mit den Themenschwerpunkten Leistungs- und Persönlichkeitsdiagnostik sowie klinische Verfahren. Die Tests sind über scinos recherchierbar und werden als Präsenzbestand angezeigt, können aber über die Magazinbestellung bestellt werden. Die Ausleihe kann nur an der Servicetheke der Campusbibliothek Westerberg erfolgen. Eine Bereitstellung an anderen Bibliotheksstandorten ist nicht möglich.
Lehrende, Mitarbeitende und immatrikulierte Studierende des Faches Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück können die Tests für die Dauer von zwei Wochen ausleihen. Eine Verlängerungsmöglichkeit besteht nicht.
Unter Vorlage einer schriftlichen Genehmigung von Prof. Dr. Uwe Kanning können auch Lehrende, Mitarbeitende und Studierende anderer Fachrichtungen der Hochschule Osnabrück Testverfahren aus der Testothek entleihen.
Die Tests können online bestellt werden und stehen am darauffolgenden Öffnungstag zur Mitnahme bereit, wenn diese nicht ausgeliehen oder bereits vorgemerkt sind. Studierende werden gebeten, ihren Bibliotheksausweis sowie eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung des Faches Wirtschaftspsychologie oder eine schriftliche Genehmigung bei Abholung vorzuzeigen.
Eine sachgerechte Nutzung der diagnostischen Verfahren im Einklang mit den Regeln der DGPs und des BDP wird vorausgesetzt. Insbesondere trägt die entleihende Person die Verantwortung für die Vollständigkeit und Unversehrtheit der Materialien bei Rückgabe. Die Bibliothek behält sich vor, die Testmaterialien vor Rückgabeverbuchung zu überprüfen.
Ausleihe
Bibliothek Campus Westerberg / Testothek
Nelson-Mandela-Platz 1
49076 Osnabrück
Tel. 0541 969-2931
E-Mail: bibinfow@hs-osnabrueck.de